Samstag, 20. September 2008

One day in Providence/ Rhode Island!

Hi meine Lieben,

Für mich geht heute ein langer, besonders schöner und abenteuerlicher Tag seinem Ende entgegen ;-)
Abenteuerlich war bereits die Geräuschkulisse, die mich heute Morgen aus den tiefsten schönsten Träumen gerissen hat ... Sech Uhr - Schluss mit schlafen - wake up time ... Ahhh und das am Wochenende - da kennen meine zwei Süßen ja nichts! Naja, ich hab den Morgen trotz allem noch im gemütlichem Bett genossen und hab etwas später gefrühstückt und mich für meinen Tagesausflug chick gemacht.
Gegen halb elf habe ich mich dann zusammen mit Tomtom ins Auto gesetzt und bin losgedüst Richtung Rhode Island. Jaja, heute hat Tomtom mich dann seine ersten Tücken gelehrt. Gutgelaunt und nichts böses ahnend fährt Lena auf dem Highway und schwups verschwindet dieser in einem riesen Tunnel. Tjaaaa, wie gut dass das Navi dadrinn keinen empfang hatte und es ungefähr zehntaused verschiedene Exits gab *grmpf*. Habe mich dann per weiblicher Intuition für einen entschieden - aber ich lag leider falsch! Naja, wieder an der Oberfläche angekommen, war ich dann Mitten in Boston und im Verkehrschaos ... Hach wie schön. However - ich habe meinen Weg durch den Großstadtjungle gefunden und bin dann wieder auf dem Highway gelandet ^^. Der Rest des Weges verlief dann auch ereignislos und nach etwas mehr als einer Stnde war ich auch schon in Lincoln, dem Ort wo Nadine wohnt. Wooow, da hab ich aber große Augen bekommen und ich könnte mir vorstellen, dass mir die Kinnlade auch ein weng runtergesackt ist ... In der Nachbarschaft standen die schönsten Villen und Paläste mit Poolhaus und Helikopter-Landeplatz ähnlichem Garten! Nicht schlecht Herr Specht! Und auch das Haus von Nadines Gasteltern war nicht von schlechten Eltern ^^. Zusammen sind wir dann mit Nadines Auto nach Providence, der Hauptstadt von Rhode Island gefahren. Nachdem es gestern so eisig kalt war und für heute ebenfalls Kälte angesagt war, entpuppte sich das Wetter als traumhaft und es wurde richtig heiß! So haben wir uns bei der "Cheesecakefactory" draußen hingesetzt und haben etwas zum Mittag gegessen und uns schön unterhalten. Von dort aus sind wir weiter zum Providence State House gelaufen und haben ganz oben auf den Treppen ein gemütliches Sitzplätzchen mit Blick auf die Skyline gefunden. Nach etwas Sonnenbaden und Erholen sind wir am Fluss entlang zum Universitätscampus der Brown sparziert. Jeder der "OC California" geguckt hat, weiß ja ungefähr, wie schön es dort ist ^^. Auf dem Campus war auch ein Fest mit Livemusik und total tolle Stimmung. Wir haben natürlich schöne Fotos geschossen und haben uns nach einiger Zeit für eine Pause und ein kaltes Getränk im Starbucks entschieden. Von dort aus sind wir dann etwas später durch Downtown gebummelt und zur Mall gelaufen. Nach einem Bummel durch unsere Lieblingsläden und die bis jetzt größte Mall, die ich gesehen habe, haben sich unsere Mägen zurückgemeldet und dinertime angekündigt. So sind wir zum UNO gegangen, um dort zu Essen. War natürlich genau Hauptessenszeit der Amis und somit hieß es, wir müssten ca 20 Min. warten, bis ein Tisch frei sei. Da unsere Füße sich langsam verweigerten und wir keine Lust auf die Suche nach einem anderen Restaurant hatten, haben wir uns diesem Schicksal dann ergeben :-p Aber dann kam der Knaller an der Sache - der Typ gab und so ein Elektroding und meinte: "Wenn es vibriert, dann kommen sie doch bitte zurück und wir begleiten sie zu ihrem Tisch!". HAHA die Amis sind echt verrückt ^^. So konnten wir draußen sitzen und warten und als das Ding tatsächlich wie verrückt zu vibrieren und blinken anfing, haben wir im Restaurant tatsächlich einen freien Platz vorgefunden. Mit Pizza gestärkt, ging es schließlich zurück zum Auto und zu Nadine nach Hause.
Der Tag war wirklich wunderschön und ich hatte viel Spaß. Wir haben uns viel unterhalten und leider kam dabei auch heraus, dass Nadine schon im November/Dezember wieder nach Deutschland zurückkehren wird ... Davor wird sie mich jedoch sicherlich noch in Boston besuchen kommen!
Der Rückweg verliefähnlich wie der Hinweg. Alles klappte prima, bis der gruselige Tunnel kam und mein Navi außer gefecht setzte und wie sollte es anders sein, mein Zufallsgenerator für den Exit hat abermals versagt ^^. Gelandet bin ich in Northboston/ Italytown - die Straßen voller Menschen und Autofahrer, die die Straßenregeln nicht beherrschen ... Wundervoll! Aber auch das wurde trotz Müdigkeit und dem starken Bedürfnis nach einem gemütlichem Bett gemeistert.
Letztendlich kam ich heil und zufrieden Zuhause an und habe dort sogar noch meinen hostdad, meine hostmum und ihre Mutter wach angetroffen. Haben uns also noch ein bisschen unterhalten und nun schlummern alle und auch mir fallen bald die Augen zu ...

Good night and take good care,
I love you all, Lena!

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