Hi meine Lieben,
Am Freutag Abend war es endlich so weit - die lang ersehnte Washingtontour sollte ihren Anfang nehmen :-) Meine hostmum war so lieb und hat Nadine und mich mit unserem mehr oder weniger leichtem Gepäck zur Southstation nach Boston gefahren. Nach einiger Sucherei haben wir auch tatsächlich den Busbahnhof gefunden und Miriam getroffen. Nun war es auch höchste Eisenbahn, denn die Schlange für unseren Bus wand sich schon durch die halbe Halle - doch wo war Jule? Jaja, das Julchen hatte sich mal wieder etwas verspätet ^^. Trotzallem sind wir um 10.30 pm mit einem knackevollen Bus von Boston nach New York City gestartet. Zu schlafen war eher eine WUnschvorstellung, da es nicht nur unbequem, sondern auch laut war. So haben wir die etwa vier Stunden Fahrt mit Musikhören, Unterhalten und Dösen verbracht und nach eiiger Zeit hatten wir dann die wunderschöne Sicht auf die nächtlich erleuchtete Skyline. So sehr wir uns auch freuten die erste Etappe der Reise emeistert zu haben, so sehr verfluchten wir die Wartezeit von vier Stunden !! Die Pennstation bei Nacht ist nämlich von Obdachlosen, teilweise eher ruseligen Gestalten bevölkert, die Läden haben alle Geschlossen und es gibt keine Sitzgelegenheiten ... So aben wir spontan beschlossen einen nächtlichen Sparziergang durch NYC zu machen - so ganz à la Sex and the City ;-) Zu viert sind wir also auf der Suche nach einem warmen Café über den Time Square und durch die grpßen Straßen gebummelt. Besonders erfolgreich waren wir zwar nicht, aber durchs Laufen wurde einem zumindest warm und es war abenteuerlich schön. Letztendlich saßen wir dann doch noch für einige Zeit zwischen den Zahnlosen Gestalten auf dem Boden der Pennstation herum und waren froh, als wir in um 6.45 am in unseren Bus nach Washington steigen konnten. Wir hatten in dem Doppeldeckerbus die Plätze ganz oben in der Front ergattert und kämpften inzwischen stark mit der Müdigkeit. Ein bisschen haben wir dann wohl alle geschlafen, aber bald schien munter die Sonne und die ersten Schilder mit der Aufschrift "Washington DC" kamen in Sichtweite. Nach etwa 13 Stunden Reisezeit und einer eher schlaflosen Nacht hatten wir es dann tatsächlich geschafft - wir waren in der Hauptstadt! Und diese empfing uns mit fabelhaftem Wetter, blauem Himmel und Sonnenschein!
Um uns von unserem doch etwas schweren Gepäck zu befreien haben wir uns dann erstmal auf den Weg ins Hostel aufgemacht. Das Hostel befand sich in dem sehr jungen Viertel Adams Morgan und hatte im Internet ganz nett ausgeschaut ... Was uns erwartete machte uns dann jedoch eher sprachlos *chrm* ... Die Hütte befand sich mitten auf der Partymeile des Viertels zwischen Kneipen und Bars und hatte seine besten Zeiten längst hinter sich um es mal nett zu formulieren. Aber naja, tapfer haben wir unsere Betten im 8er Zimmer bezogen und uns im Ranzbad ein bisschen erfrischt.
Und dann konnte es losgehen mit der Erkundungstour. Nach einem kleinen Fußmarsch konnten wir die Metrostation erreichen und zur Union Station, dem historischen, sehr schönen Bahnhof fahren. Von dort aus konnten wir bereits einige bekannte Gebäude sehen und zu Fuß die Library of Congress erreichen, deren große Halle mit ihren Marmorbögen und -säulen wirklich imposant ist! Mit den Kameras bewaffnet ging es weiter zum Capitol und von da aus durch die Mall an der sich die zahlreichen Museen entlang reihen und an deren Ende das Wahington Monument emporragt. Dort haben wir lustige Bilder und eine kleine Pause gemacht, um vom Monument aus den Weg zum Weißen Haus einzuschlagen. Langsam aber sicher hatten wir bereits etwas mit der Müdigkeit zu kämpfen, aber zugleich war man auch so fasziniert von allem was man sah! George W. Bush's Häuslein konnten wir dann leider nur aus der DIstanz betrachten, da wegen italienischem Staatsbesuchs alles abgesperrt und von Polizisten bevölkert war. Haben dann aber doch noch eine Runde um das Gebäude gemacht und waren leicht erschreckt über all die Scharfschützen mit ihren Bomben und Gewehren, die auf dem Dach patroullierten!
Da sich nun auch unsere Mägen grummelnd meldeten, entschieden wir uns für einen Sparziergang nach Georgetown, dem im Nordwesten gelegenen attraktiven Viertel Washingtons. Der Fußmarsch entpuppt sich jedoch als länger und länger und länger und während unsere Mägen immer lauter knurrten fingen auch unsere Füße an zu versagen. Das nächste Hindernis waren dann die Preise der Restaurants, aber letztendlich haben wir einen schönen Italiener gefunden, aus dem uns ein toller Duft entgegenströmte. Wie in Italien fühlten wir uns, als wir auf dem Balkon unter einem Olivenbaum Platz nahmen und etwas später die beste Pizza unseres Lebens aßen :-) *mhhhh*. Da die Sonne sich abends aber nactürlich verabschiedet hate, wurde es zunehmends kälter, sodass wir uns nach dem Essen bei Starbucks mit einem tee aufwärmen mussten. Dort haben wir zwei deutsche Studentinnen getroffen und uns ganz nett unterhalten, bis es schließlich zeit für den heimweg wurde. Dieser wa dann eine echte Geduldsprobe, denn wir waren zum umfallen müde und unsere dampfenden Füße schmerzten. Wie auch immer - irgendwann kamen wir in unserer Straße an, die nun von partymachenden lauten betrunkenen Leuten und allerlei Polizisten bevölkert war. Auf Grund des Radaus und unseren Zimmergenossen, war auch diese Nacht nicht gerade von Schlaf gesegnet. Und trotzdem sind wir schon am frühen Morgen tapfer aufgestanden und haben uns af die Suche nach einem Plätzchen fürs Frühstück gemacht (auf das labberige Toast mit Erdnussbutter vom Hostel haben wir mal freiwillig verzichtet ^^). Gelandet sind wir bei Starbucks - was ein Zufall - was eine Abwechslung :-D !! Frisch gestärkt ging es von dort aus zu den National Archives, wo wir einen Blick auf die Declaration of Independence und die Constitution werfen konnten. Danach ging es auf meinen Wunsch in die National Gallery of Art und ich konnte einen Blick auf wunderschöne Bilder von z.B. Monet, Cezanne, Van Gogh (...) und allerlei Originalen, die wir im Kunst LK bearbeitet hatten, werfen. War echt toll! Nach der kalten Museeumsluft haben wir uns auf den sonnigen Weg zur alten post office gemacht, deren Turm man nun als Aussichtsturm besteigen kann. Von oben haben wir den Blick über Washington genossen und natürlich Fotos gemacht.
Da wir nun wirklich immer müder wurden und Füße und Knie streikten, haben wir uns Bagels geholt und eine pause in einem der wunderschönen Parks gemacht. Wir saßen an einem Brunnen, haben wie Füße ins Wasser baumeln lassen und waren rund um zufrieden :-)
Mit etwas neuer Kraft ging es dann ein zweites mal zum Washington Monument und von dort aus zu den Memorials. Man konnte sich gar nicht satt sehen und diese Architektur ist schon atemberaubend!
Zum Abschluss haben wir dann nochmal den Weg zum weißen Haus eingeschlagen und dieses Mal konnten wir tatsächlich bis zum Zaun heran! Die Flagge war gehissß, what means, dass der Präsident Zuahuse war und wir ihm somit ganz nahe waren.
Ein letztes Mal marschierten wir dann zum Hostel, um uns umzuziehen und unser Gepäck abzuholen und mal wieder nach einem geeigneten restaurant zu suchen. Abermals endete wir in einem Italiener und *mhhhh* es war zwar nicht billig, aber jeder Dollar war gut angelegt dort ;-) Fantsastisch lecker! Nach einem gemütlichem Abschiedsessen war es dann leider bereits Zeit zur Busstation zu fahren. Um 11.15 pm sammelte uns der Nachtbus ein und der Spruch "Die Rückfahrt kommt einem immer kürzer vor" traf absolut nicht ein. Die Rückfahrt war echt ne kleine Härteprobe. Wieder konnten wir kaum schlafen, saßen über vier Stunden in NYC an der Pennstation und sind dort zwischenzeitlich fast auf dem Boden eingenickt. Als dann endlich der Starbucks dort öffnete, funktionierte die Kasse nicht und so hatten wir gerade noch zeit einen Kaffee zu trinken, bevor wir schon den Weg zum Bus antreten mussten. Die letzte Etappe war dann die anstrengendste ... Aber bekanntlich hat ja alles mal ein Ende und so kamen wir tatsächlich gegen Mittag in Boston an! Alle freuten sich auf eine Dusche und das gemütliche Bett und so haben wir nur noch alle Fotos getauscht und haben jeder den Nachmittag wohl faulenzend vernracht.
Hach, das war ein wirklich tolles schönes Wochenende und alle Strapazen haben sich gelohnt :-) Nun liege ich in meinem weichen sauberen Bett und genieße die etzten Stundn meines freien Tages ...
Ich hoffe ihr hattet auch alle ein erholsames schönes Wochenende :-*
Kisses and hugs, Lena!
Montag, 13. Oktober 2008
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