Montag, 25. Mai 2009

Hello again ...

Hi meine Lieben ...

So lage schon habe ich mich nicht mehr gemeldet. Das lag oder liegt jedoch weniger an einer Schreibblockade als an den Ereignissen der letzten Wochen ... Hier hat sich leider einiges verändert und die Stimung im Haus ist sehr angespannt - aber all das sind sehr persönliche Dinge, die nicht in einen Blog gehören ...
Nun möchte ich euch aber doch mal wieder ein paar Zeilen schreiben und berichten, was ich in der vergangenen Zeit schönes erlebt habe - schließlich scheint auch dort die Sonne, wo sich die Gewitterwolken ballen ...
Das Osterwochenende habe ich mit meiner Gastfamilie und Freunden verbracht. Auch wenn es Dank dem Besuch der Oma eher weniger harmonisch war, so hat mich der Osterhase doch gefunden und es war sehr schön, die Kleinen so glücklich beim großen easter-egg-hunt zu beobachten.
Ostern war auch der große Durchbruch für das schöne Wetter und so konnten wir am folgendem Wochenende den Patriot's Day bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein genießen! Der Patriot's Day erinnert an die "Battles of Lexington and Concord" und so habe ich mit Luisa einen von Grund auf amerikanischen Tag erlebt ;-) Wir haben uns die große Parade angeschaut und die historisch nachgestellte Schlacht mit viel Geknalle, Rauch, tollen Kostümen und der gehissten Amerikaflagge.
Die folgende Woche brachte wundervolles Sommerwetter mit sich, sodass ich mit den Kleinen viel Zeit auf dem Spielplatz, im Park und am See verbringen konnte. Was sehr entspannt klingt, war trotz allem eine anstrengende Zeit, da mein zweiter College Kurs startete und ich zwei Mal die Woche abends eine Stunde durch den Feierabendverkehr gegurkt bin, um dann von 7-10pm "American culture and history" zu pauken. Im Halbschlaf ging es dann über den Highway nach Hause, mit den Gedanken bereits im warmen Bett ... Der Kurs war auch eher ein Flopp und so war ich ganz froh, als ich nach drei Wochen endlich mein certificate in den Händen hielt ^^.
Das letzte Aprilwochenende habe ich mit Miri und Luisa verbracht. Am Samstag haben wir früh morgens unsere sieben Sachen gepackt und sind im Norden von Boston zum Wingaersheek Beach gefahren. Dort lagen wir den ganzen Tag in der Sonne, haben dem Rauschen vom Meer gelauscht, die Wärme genossen und die Seele baumeln lassen ... Am Sonntag sind wir mit dem Auto nach Rockport, einem kleinen Fischerdorf gefahren. Dieses kleine Städtchen hat es uns sofort angetan. Die kleinen süßen Neu England Häuschen, ein süßer Hafen, viele kleine Lädchen ... So saßen wir Nach einem Bummel durch die Gassen auf Rockport's Rocs und haben den Tag genossen!
Die kommende Woche war eine wahre Ballett-Woche :-) Sonya meine kleine Ballerina übte an mehreren Tagen fleißig für ihre Aufführung am Muttertag, das Kostüm wurde anprobiert und ein total niedliches Foto in voller Montur von einem Fotografen gemacht. Natürlich alles in pink und purple und sooo niedlich!
Am ersten Maiwochenende hat das Tomtom Luisa und mich auf sicherem Wege nach Plymouth gebracht, wo wir uns die Plymouth Plantation und die Mayflower angesehen haben. Auch Plymouth hatte als wunderschöne Hafenstadt schöne Sparzierwege zu bieten und auch wenn das Wetter es an diesem Tag nicht ganz so gut mit uns meinte, hatten wir eine Menge Spaß und einen tollen Tag. Aufgewärmt haen wir uns shcließlich in einem ganz urigen kleinen und wunderschönen Café, das ganz fancy mit antiken Möbeln eingerichtet war und wo Suppe in einer Brotschüssel serviert wurde :-)
Das Muttertagswochenende sollte - was ein Zufall - tatsächlich das Wochenende sein, an dem ich Mama und Papa nach so langer Zeit in NYC wiedersehen sollte! So bin ich am Samstag Morgen mit dem bus nach New York gefahren und habe am späten Nachmittag die beiden weit gereisten Lübecker treffen :-) Unser Hotel lag nur zwei Blocks vom Cenral Park entfernt und so haben wir dort erstmal einen gemütlichen Sparziergang mit Blick auf die Skyline gemacht. In einem fancy Café zwischen blühenden Tulpen und unter Lampions haben wir uns dann etwas erholt und sind dann im Dunkeln noch zum Time Square gelaufen, wo die Leuchtreklamen blinkten, funkelten, die Menschenmassen in die Läden drängten, Musik dröhnte und das pulsierende New York seinem Namen alle Ehre machte. Am Sonntag haben wir uns nach einem gemütlichen Frühstück auf dem Weg gemacht und sind die 7th Avenue vom Central Park bis zum Ground Zero herunter gelaufen. Es ist wirklich einmalig, wie unterschiedlich die kleinen Stadtviertel Manhattens sind und wie man einfach beim Sparzieren die Stimmungen und Impressionen aufsaugen kann. Ground Zero ruft noch immer eine bedrücke Stimmung auf, auch wenn sich dort inzwischen eine riesen Baustelle befindet und aus der großen Grube Kräne und Maschinen über den Zain ragen. Die kleine St. Paul's Chapel hingegen ist wunderschön, sehr besinnlich und ein starker Kontrast ... Weiter ging es zur South Ferry mit der wir dann zur Statue of Liberty und nach Ellis Island gefahren sind. Zurück an Land ging es durch die Wallstreet und Richtung Soho wo wir durch die kleinen Boutiken gebummelt isnd und in einem chicken Biorestaurant ein spätes lunch gegessen haben. Im Hotel kamen wir erst gegen Abend wieder an und vom vielen Laufen waren alle recht erschlagen. So sind Papa und ich mit einem Starbucksfrappuchino noch einmal um den Block gelaufen und dann auch in die Betten gefallen. Am Montag haben wir uns auf den Weg zum Guggenheim Museum gemacht, wo uns einer besonders tolle Kunstausstellung und natürlich die Architektur des Museums erwartete. Von dort aus haben wir den Central Park erkundet, Fotos an den Stawberry Fields und am großen brunnen gemacht, der Musik der Straßenmusiker gelauscht und den schönen tag genossen. Gegen späten Nachmittag gab es noch einen Abschidskaffee mit Blick auf die alte Post Office und dann hieß es erstmal "Bye Bye" und ich bin mit dem bus zurück nach Boston gefahren. Meine Eltern haben jedoch noch die gesamte Woche in NYC verbracht und hatten eine großartige Zeit dort!
Am Freitag habe ich sie an der Busstation in Boston abgeholt und so sind wir in ein weiteres gemeinsames Wochenende gestartet. Am Samstag sind wir mit dem Auto nach Newport/Rhode Islandgefahren unf haben uns "The Breakers Mansion" angesehen. Wooow - ein echter Palast! So wunder wunderschön ... Mit einem Audioguide haben wir das Anwesen besichtigt und sind danach den Cliff Walk entlang sparziert, von wo aus man auch die anderen Mansions sehen konnte.
Am Sonntag sind wir zusammen mit meiner Gastfamilie nach Rockport gefahren und anschließen Hummer essen gegangen. Diese Neuengländische Spezialität konnten meine Eltern sich natürlich nicht entgehen lassen und so gab es ein Festmahl (nicht ganz nach Lenas Geschmack^^) mit Hummer, Muscheln und allem drum und dran! Auch mal ein Erlebnis ^^. Man sucht sich sein Essen ja nicht täglich lebendig aus :-D
Am Montag habe ich mich dann an meine Unibewerbungen gemacht und Mama und Papa haben für alle lecker gekocht und am Dienstag haben die Beiden Boston besichtigt und haben mich abends noch am Harvard Square zum Essen eingeladen. Am Mittwoch wurde dann Abschied genommen und die Zwei haben sich auf den langen Heimweg gemacht!
Dieses Wochenende habe ich Freitags bei Miri geschlafen und bin am Samstag Morgen mit Miri und Luisa Richtung Portsmouth/ New Hampshire aufgebrochen. Dies ist die dritt älteste Hafenstadt Amerikas und es war total schön durch die Straßen zu bummeln, in die kleinen Läden zu schauen und aufs Wasser zu gucken! Riesige Brücken und das Hafenfeeling haben mich an Travemünde erinnert und Heimatgefühle geweckt ;-) Von dortaus sind wir weiter nach Kittery/Maine gefahren und haben uns in der Outletmall nochmal mit Sommerkleidung eingedeckt! Also ein rundum erfolgreicher Tag! Den Sonntag ahben wir recht faul mit Starbucksgetränken in der Sonne verbracht und abends war ich mit Luisa noch Essen in einem typisch amerikanischen Diner! Von dortaus sind wir ins Kino gegangen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen ...
Heute ist Memorial Day und ich muss unerwartet nicht arbeiten ... Also geht es nun in die Sonne :-)

Ich denke an euch und ahb euch sehr lieb!

Küsschen - Eure Lena :-**

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